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Rundum Wissen · Garten & Balkon

Zur Ruhe kommen mit Lavendel

Lavendel duftet, summt vor Bienen und blüht den ganzen Sommer. Mit dem richtigen Standort und einem Schnitt im Jahr bleibt er viele Jahre schön.

Blühender Lavendel in sanftem Tageslicht

Der richtige Platz

Lavendel liebt Sonne, mindestens sechs Stunden am Tag. Er braucht eine durchlässige, eher magere Erde, gern mit etwas Kalk. Nasse Füße verträgt er nicht: Im Beet hilft eine Schicht Kies im Pflanzloch, im Topf ein Abzugsloch und Blähton am Boden.

Echter Lavendel (Lavandula angustifolia) ist in den meisten Regionen winterhart. Im Topf stellst du ihn im Winter an eine geschützte Hauswand.

Gießen und Düngen

Weniger ist mehr.

Frisch gepflanzter Lavendel braucht in den ersten Wochen regelmäßig Wasser. Danach gießt du nur, wenn die Erde gut abgetrocknet ist. Im Topf ist das im Sommer öfter nötig als im Beet. Dünger braucht Lavendel kaum: Zu viel davon macht ihn weich und blühfaul.

Frau gießt eine Topfpflanze auf einem Holztisch im Wintergarten
Rückschnitt

Zweimal schneiden, lange Freude

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    Nach der Blüte

    Im Juli oder August schneidest du die verblühten Stiele und etwa ein Drittel der Pflanze ab. Oft blüht er dann ein zweites Mal.

  2. 2

    Im Frühjahr

    Im März oder April kürzt du ihn um etwa die Hälfte. So bleibt er kompakt und verkahlt nicht.

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    Nicht ins alte Holz

    Schneide immer im beblätterten Bereich. Aus kahlem, verholztem Holz treibt Lavendel kaum wieder aus.

Für dich und für die Bienen

Mehr als ein schöner Duft

Viele Menschen empfinden den Duft von Lavendel als beruhigend. Ein paar getrocknete Blüten in einem Leinensäckchen duften im Kleiderschrank monatelang. Und im Garten ist Lavendel eine der Lieblingspflanzen von Bienen und Hummeln.

Tipp aus der Gärtnerei: Pflanze Lavendel zusammen mit Thymian, Salbei oder Rosen. Alle mögen Sonne, und zusammen ergeben sie ein Beet, das lange blüht.