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Rundum Wissen

So einfach geht Natur.

Gärtnerwissen aus der Praxis: wie Pflanzen gedeihen, was zusammenpasst und worauf es bei der Pflege ankommt.

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Pflanzideen

Ideen für jede Jahreszeit

Primeln im Frühling, Tomaten und Kräuter im Sommer, Heide im Herbst: Auf den Lösungstischen der Betriebe findest du Pflanzen und Gefäße passend zur Saison.

Schritt für Schritt

So bepflanzt du einen Kübel

  1. 1

    Gefäß vorbereiten

    Nimm ein Gefäß mit Abzugsloch und lege unten eine Schicht Blähton ein. So staut sich kein Wasser.

  2. 2

    Gute Erde einfüllen

    Fülle hochwertige Pflanzerde ein. Für Kräuter und mediterrane Pflanzen darf sie mit etwas Sand gemischt sein.

  3. 3

    Pflanzen einsetzen

    Kombiniere Pflanzen mit ähnlichem Bedarf an Licht und Wasser. Setze sie so tief, wie sie vorher im Topf standen.

  4. 4

    Kräftig angießen

    Drücke die Erde leicht an und gieße durchdringend. Danach erst wieder gießen, wenn die obere Erdschicht trocken ist.

Jahreszeit

Pflanzzeit für Bäume und Sträucher.

Der Herbst ist für viele Gehölze die beste Pflanzzeit. Der Boden ist noch warm und feucht, die Wurzeln wachsen bis zum Frühjahr an. Pflanzen im Container kannst du fast das ganze Jahr setzen, solange der Boden nicht gefroren ist. Wichtig ist, dass du nach dem Pflanzen gründlich gießt.

Reihen junger Thujen und Gehölze in einer Freiland-Baumschule
Häufige Fragen

Gut zu wissen

Antworten auf Fragen, die in der Beratung oft gestellt werden. Für deinen Standort fragst du am besten direkt in deinem Betrieb nach.

Das hängt von Pflanze, Topfgröße und Standort ab. Eine einfache Regel: Steck einen Finger etwa zwei Zentimeter tief in die Erde. Ist sie dort trocken, gießt du. Im Winter brauchen die meisten Zimmerpflanzen deutlich weniger Wasser. Staunässe im Übertopf solltest du immer ausgießen.

Frostempfindliche Pflanzen wie Geranien, Petunien oder Basilikum kommen nach den Eisheiligen Mitte Mai nach draußen. Vorher können kalte Nächte sie schädigen. Robuste Frühlingsblüher wie Stiefmütterchen und Hornveilchen vertragen leichten Frost.

Eine winterharte Pflanze übersteht die Winter in deiner Region im Freiland. Im Topf sind die Wurzeln dem Frost stärker ausgesetzt. Stell Kübel deshalb auf Holz oder eine Dämmplatte und umwickle sie bei starkem Frost mit Vlies oder Jute.

Bienen finden Nektar und Pollen vor allem in ungefüllten Blüten. Gut geeignet sind zum Beispiel Lavendel, Salbei, Thymian, Katzenminze, Sonnenhut, Glockenblumen und Obstbäume. Gefüllte Blüten sehen üppig aus, bieten Insekten aber kaum Nahrung.

Schneide die Stiele mit einem scharfen Messer schräg an und entferne Blätter, die im Wasser stehen würden. Stell den Strauß in eine saubere Vase mit frischem Wasser, nicht in die pralle Sonne, nicht an die Heizung und nicht neben Obst. Wechsle das Wasser alle zwei Tage.

Thymian, Salbei und Schnittlauch sind im Beet meist winterhart. Im Topf schützt du sie mit Vlies und einem geschützten Platz an der Hauswand. Rosmarin verträgt Frost im Topf schlecht und überwintert besser hell und kühl. Basilikum ist nicht winterhart.

Persönliche Beratung

Deine Frage ist nicht dabei?

In jedem rundumgrün-Betrieb nimmt sich jemand Zeit für dich und deine Pflanze.